Samstag, 19. April 2014

Reboarder: Aktueller Bericht auf VOX

Zugegeben ist "Aktuell" hier etwas übertrieben, denn der Bericht ist aus dem Februar diesen Jahres. Ich bin aber gerade erst darauf aufmerksam geworden und möchte den Link gerne noch an dieser Stelle teilen.

Unter anderem wurde für diesen Bericht auch bei den Zwergperten in Witten gedreht, wo wir uns für unseren neuen Sitz fürs Igelchen haben beraten lassen. Ich hoffe dass ich in den nächsten Tagen dazu kommen werde, den Erfahrungsbericht dazu zu schreiben. So lange könnt ihr euch mit dem Video die Zeit vertreiben. ;)

Das Video findet ihr in der VOX Mediathek.

Bei weiteren Fragen verweise ich gerne nochmal auf meine anderen Artikel zum Thema und wie immer auch aufs Reboarder-Forum.

Mittwoch, 16. April 2014

Abenteuer Alltag - Wochenrückblick KW14

Verpätet wie eh und je, zeige ich euch heute noch die Bilder von unserer ersten Aprilwoche. 

Wir haben Oma mal wieder einen Besuch in der Heimat abgestattet und waren auch in Sachen "Mission Rückkehr in die Heimat" unterwegs. Noch ist aber nichts spruchreif, daher möchte ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber sagen wir es mal so, die Hoffnung ist da.

Ganz nebenbei noch einen Zwischenstopp bei den Zwergperten in Witten gemacht, um uns fachgerecht zu einem neuen Sitz für den Großen beraten zu lassen. Ich werde (hoffentlich bald...) noch ausführlich über die tolle Beratung und unsere Sitzwahl berichten.


// Wenn man plötzlich ein voll gestilltes Kleinkind hat. Krank sein ist doof. //

// Jeden Dienstag. :) //


// Alle Kinder lieben Springbrunnen. //

// Unser neuer Kindersitz fürs Igelchen. Wir sind total zufrieden und haben ihn gleich von Witten bis an die Mosel probe gefahren. //


// Pferde füttern mit Oma. Wobei eher Oma füttert und das Igelchen nur zuschaut. //

// Ich bin ja echt nicht zimperlich, aber dieser Teich im Garten bei Oma macht mich echt nervös... //

Montag, 14. April 2014

32 Monate Igelchen


Mein Schatz, wann bist du nur so ein großer Junge geworden? Als ich mir die letzten Fotos von dir angeschaut habe, hab ich wirklich darüber gestaunt, wie sehr du dich verändert hast. Äußerlich und auch innerlich.

Du fragst uns Löcher in den Bauch! Schon seit ein paar Wochen geht das so und du willst wirklich alles wissen und verstehen. Allen voran: "Waruuuuum?!". Aber du kannst auch detailliertere Fragen stellen: "Wieso hat der Mann das demacht?", "Wer is das?", "Wo wohnt der denn?", "Wie heißt die Sdraße, wo der wohnt?", "Wofür braucht man das?", "Was kann man denn damit matn?", "Was essn ma denn heute?", "Wo fahn ma denn noch hin?" usw. Aber natürlich fragst du auch immer wieder absurde Dinge: "War das A. (unser Nachbar)?" "Ja." "Waruuum?!". Äh. :D Aber es ist großartig. Ehrlich. Ich versuche dir auf jede Frage eine Antwort zu geben oder dir zu erklären, warum ich keine habe. Ich finde es total faszinierend, deinen Wissensdurst zu erleben und zu sehen, wie du versuchst die Welt Stück für Stück besser zu verstehen.

Ich staune auch immer wieder darüber, wie viel du dir merken kannst! Du erinnerst dich an vieles, was du erlebt hast oder worüber wir gesprochen haben. Man kann sich mittlerweile wirklich toll mit dir unterhalten.

Was deine Selbständigkeit angeht liegt noch ein ziemlicher Weg vor uns. Nach wie vor weigerst du dich dich selbst an zu ziehen geschweige denn es mal auszuprobieren oder mit meiner Hilfe zu tun. Auch vom Töpfchen willst du noch nichts wissen ("Das mach ich wenn ich groß bin!"), aber ich mache uns da keinen Streß. Du wirst wissen, wann du soweit bist.

Nach wie vor schwierig ist das Verhältnis zu deinem kleinen Bruder. Obwohl ich da wahrscheinlich auch übertreibe, weil ich es so furchtbar finde, wie du manchmal mit ihm umgehst. Wenn du ihn weg schubst, ihn haust oder sonst irgendwie gemein zu ihm bist, tut mir das jedes mal auch ein bisschen weh. Andererseits hast du ihn wirklich lieb, küsst und kuschelst ihn, willst das er immer und überall dabei ist und auch ihm erklärst du die Welt ("Tut mal da, Äffchen, ein Windrad!"). Es gibt wirklich viele schöne Momente zwischen und mit euch beiden, an denen ich versuche mich fest zu halten. Die Zeit wird zeigen, wie sich das Verhältnis zwischen euch entwickeln wird.



Wir gehen in großen Schritten auf den Kindergarten zu - kaum zu glauben, dass es nur noch vier Monate sind, bis du drei Jahre alt und damit ein Kindergartenkind wirst. Wir lesen fast jeden Abend das Kindergartenbuch und ich glaube du freust dich auch darauf. Andererseits bist du gerade so viel Zuhause wie schon lange nicht mehr. Meistens gehst du nur noch zwei Tage die Woche zur Tagesmutter und dann auch nur für vier, fünf Stunden. Und, ganz ehrlich, ich freue mich total, dass ich euch, meine tollen Jungs, so häufig um mich habe und so viel mit euch unternehmen kann. Irgendwann werde auch ich wieder arbeiten gehen und so lange versuche ich die Zeit mit euch so gut zu nutzen wie ich kann. 

Wo du dann bald in den Kindergarten gehen wirst, bleibt weiterhin eine spannende Frage. Hier bei uns haben wir einen Platz in unserem Wunschkindergarten bekommen, aber falls Papa doch bald eine neue Stelle in meiner Heimat findet, wirst du vielleicht schon dort zum ersten Mal in den Kindergarten gehen. Wir erzählen dir immer mal wieder von unseren Plänen, zur Oma zu ziehen und dort ein Haus zu bauen usw., aber das kannst du ziemlich sicher nicht einordnen. Für dich ist ja hier dein Zuhause und ich glaube es ist für dich nicht vorstellbar, nicht mehr hier zu wohnen. Trotzdem bin ich überzeugt, dass du glücklich wärst Oma (und Struppi!) öfter sehen zu können und auch deine heiß geliebte "Patentante" und all die anderen Menschen an der Mosel, denn du sprichst oft von ihnen und willst auch immer wieder dort hin fahren. 


Es liegt auf jeden Fall eine spannende Zeit vor uns - ob nun in unmittelbarer oder ferner Zukunft. Ich hoffe und bete, dass du das alles gut verarbeiten können wirst, denn auf Veränderungen deines Alltages reagierst du manchmal nicht besonders positiv. Aber wir werden sehen, im Moment können wir ohnehin nichts tun als abzuwarten. 




Mit immer wieder aufkommenden Konflikten in Sachen "Eigener Wille" kommen wir wirklich noch gut aus - du lässt schnell wieder mit dir reden und wir finden schnell einen Kompromiss. Wirkliche Ausraster hattest du bisher noch gar nicht.

Mein großer Junge, ich finde es toll, dass du so ein lebenslustiger, verrückter, lustiger kleiner Kerl bist. Mit deinem charmanten Grinsen bringst du mich oft zum lachen, wenn ich eigentlich böse auf dich sein wollte - ich glaub du kannst mich mittlerweile ziemlich gut um den Finger wickeln.

Mein Herz, was auch immer vor uns liegt, wir werden diesen Weg gemeinsam gehen, als Familie. Du bist einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben und wirst das auch immer sein. Ich liebe dich über alles.

Samstag, 12. April 2014

12 von 12 - April 2014

Da sind sie wieder, meine zwölf Bilder vom 12. eines Monats. Ich liebe diese Aktion und mittlerweile erinnert mich sogar mein Mann daran Fotos zu machen ("Äh Schatz, weißt du das morgen der 12. ist?). Hat sich voll etabliert. Die Kinder wundern sich ja sowieso nicht, wenn Muttern den ganzen Tag mit der Kamera rum läuft. :D

Wir hatten heute einen wirklich tollen Tag! Ich war mit den Jungs einkaufen, wir waren draußen bei den Nachbarn, waren alle zusammen ins Schwimmbad und die Kinder sind früh in einen erschöpften, glücklichen Schlaf gefallen. Perfekt. 

Hier also meine Bilder. Mehr davon gibts bei Draußen nur Kännchen.


Guten Morgen aus dem Kinderzimmer!


Betten machen. Nicht möglich ohne ständige Herumgekugle.


Ich fahr jetzt zum Bäcker. ALLEINE! Fühlt sich an wie ein Kurzurlaub.


Nach dem Frühstück wollten Einkaufen fahren. Hach diese Pfandflaschen sind aber auch ein tolles Spielzeug.


Wenigstens haben sie alle (!) Flaschen brav in den Kofferraum geräumt.


Los gehts.


Flo(h)markt bei den Nachbarn. Wie praktisch.


Zum Dank, dass wir was gekauft haben, durften wir dann auch beim Vertikutieren des Rasens helfen. Oder so. Danach gings ab zum Schwimmen.


Weil das noch nicht anstrengend genug war, werden die restlichen Kapazitäten draußen verbraucht, während Papa Abendessen macht.


Spinat-Schlacht.


Auffahrunfall mit dem neu gekauften, alten Bobbycar der Nachbarn (1 €!). Wird es jetzt wohl häufiger geben.


Gute Nacht, meine Engel! Da quetscht sich Mutti dann später auch noch dazwischen und schläft selig zwischen ihren Kindern. Naja ok, so lange bis der Kleine mich zum Stillen weckt... seufz.

Montag, 7. April 2014

Abenteuer Alltag - Wochenrückblick KW13

// Das Nachbarsmädchen war zu Besuch und mit dem Großen alleine oben im Zimmer. Das ist das wundervolle Ergebnis. //

// Meine zwei Müllabfuhr-Fans. //


// Ich liebe den Frühling. //

// Heute Papiermüll. ;) //



// Die kleinen Dinge genießen - lecker Waffeln. //

// Das "Baby" hat meine Hilflosigkeit auf der Toilette eiskalt ausgenutzt. //


// Ich durfte testen. Die Nonabox im Februar - für uns persönlich war außer der Knete leider nichts dabei. Die Tücher sind zwar wunderhübsch, werden hier aber einfach nicht mehr gebraucht. //

// Nonabox im März: Auch hier konnte ich dem Angebot nicht viel abgewinnen. //


// Der kleine Mann lässt sich das erste Eis seines Lebens schmecken. //

// Endlich mal eine kurze Pause für mich! Unser Papa arbeitet gerade nämlich auch am Wochenende den ganzen Tag durch. //

Freitag, 28. März 2014

Hinter der Fassade

Gestern veröffentlichte ich dieses Foto bei Instagram und parallel bei Facebook.

Die meisten reagierten begeistert und bedankten sich für meine Ehrlichkeit. Das fand ich natürlich ganz schmeichelhaft, andererseits hat es mich nachdenklich gemacht.

Im Internet ist so vieles mehr Schein als Sein, denn normalerweise zeigt man nicht unbedingt das Chaos, das gerade mal wieder herrscht, nicht das unansehnliche Mittagessen, nicht die dreckverschmierten Kindergesichter und nicht das Outfit von gestern, dass man sich heute einfach nochmal übergeworfen hat und zum Duschen hat es ja leider auch nicht mehr gereicht. Man zeigt hübsche neue Klamotten, den gesunden Obst-Snack, das frisch gestylte, geschminkte Ich, die neuesten Ikea-Errungenschaften (Ok, das geht auf mein Konto) und überhaupt das, was einem gerade Freude bereitet und was man mit der Welt teilen möchte.

Grundsätzlich finde ich das auch toll, denn das Chaos sehe ich ja hier jeden Tag und die schönen Dinge, an denen ich mich auch bei anderen erfreuen kann, versüßen mir den tristen Alltag. Leider führt das aber auch dazu, dass der Blick auf die Wirklichkeit verrückt wird.

Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass es hier immer aufgeräumt, sauber und ordentlich ist? Wie soll das bitte gehen? Wenn ich nicht beide Kinder hier habe und das Baby seinen Mittagsschlaf hält, habe ich im Optimalfall zwei Stunden Zeit nur für mich. Diese würde ich NIEMALS fürs Aufräumen, Putzen und dergleichen verschwenden, ich bin doch nicht bescheuert und opfere das bisschen Freizeit für sowas. Nein, dann setze ich mich an die Nähmaschine, Blogge (ok, gerade eher seltener) oder entspanne mich auf der Couch, während ich im Internet herum surfe oder Blogs lese. Abends, wenn beide Kinder schlafen, passiert in etwa das Gleiche. Der Haushalt ruht dann grundsätzlich, denn sonst hätte ich ja gar keine Zeit mehr für mich oder wir für unsere Ehe.

Aufräumen, Staubsaugen, Putzen, Wäsche - das mache ich grundsätzlich mit den Kindern zusammen bzw. während diese anderweitig beschäftigt sind. Ich persönlich finde das auch wichtig, denn die Kinder dürfen ruhig mitbekommen, dass die Arbeit sich nicht auf wundersame Weise während ihrer Schlafenszeit scheinbar von selbst erledigt. Nein, die dürfen (wenn sie möchten) gerne "helfen", auch wenn das nicht immer ganz einfach ist und es das Ganze unnötig in die Länge zieht.

Diese Herangehensweise führt aber zwangsläufig dazu, dass ich nicht so hinterher kommen, wie ich es müsste oder sollte. Allerdings habe ich gelernt, die Unordnung auszublenden und kann die Krümel auch gut mal ein, zwei Tage liegen lassen. Der Schmutz stört mich schon eher, aber auch da bin ich entspannter geworden. Eine Eigenschaft meines Mannes, über die ich mich gerne auch mal aufrege, kommt mir hier sehr entgegen: Der ist was den Haushalt angeht stinkfaul und übersieht den Dreck sowieso.

Niemand ist perfekt, erst recht nicht die Menschen, die so unglaublich viel Zeit dafür aufwenden, diese grandiosen, authentischen, inspirierenden (Mama-)Blogs zu schreiben oder täglich einzigartige Nähwerke aus dem Hütchen zu zaubern! Bloggen ist viel zeitaufwendiger, als man sich das vielleicht vorstellt (allein die Bildauswahl kann bei mir schonmal zwei Stunden dauern!) und gerade die Mamas da draußen haben dafür eigentlich keine Zeit und quetschen es irgendwo dazwischen oder opfern ihre rare Freizeit dafür. Und auch wenn man nicht bloggt oder näht, fällt einem bestimmt was ein, womit man lieber seine freie Zeit verbringt, als mit dem Haushalt.

Also, entspannt euch! Eigentlich ist es doch total egal, ob die Wäscheberge sich mal wieder türmen, niemand die Spülmaschine ausräumt, der Tisch vom Frühstück noch nicht abgewischt ist (uh da fällt mir ein was ich gleich noch machen muss...), Spielzeug im Wohnzimmer kreuz und quer verstreut ist und der Boden mal wieder geputzt werden müsste. Den Kindern ist es erst recht egal, die freuen sich viel mehr darüber, dass ihr euch Zeit für sie nehmt, anstatt für den Haushalt. Die Zeit mit euren Kindern kommt nicht zurück. Hausarbeit aber könnt ihr noch für den Rest eures Lebens machen.

Donnerstag, 27. März 2014

Kindermund

Papa geht zur Haustür, das Igelchen rennt hinterher: "Ich macht dir auf! Aber nich auf die Sdraße, Papichen!"
Hat scheinbar was gelernt. :D

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