Montag, 15. Juni 2015

Willkommen im Leben


Deine perfekte Winzigkeit lässt sich nicht in Worte fassen, nicht in Bildern festhalten. Ich wünsche mir die Zeit anhalten zu können, nur eine Weile, hier und jetzt, mit deinem samtweichen Kopf an meiner Brust. Dein Duft trifft mich mitten ins Herz, wieder und wieder. Meine Liebe zu dir wächst mit jeder Sekunde. Du machst mich schwach und hast mich fest im Griff.

Geboren am 11.06.2015 mit 2880 Gramm und 52 Zentimetern. Willkommen in unserer Mitte und unseren Herzen!

Dienstag, 9. Juni 2015

Wehen und Vorfreude - Babybauch 39+0


Schon die ganze Woche über habe ich immer wieder leichte Wehen gespürt. Wobei ich mir nicht ganz sicher bin oder Anfangs war, ob das wirklich Wehen waren, denn eigentlich fühlte es sich eher an wie schmerzhafte Tritte in den Muttermund. Kann aber ja eigentlich nicht sein, da das Baby mit dem Kopf nach unten liegt. 

Ende der Woche wurden daraus eindeutige Wehen, bei denen ich manchmal auch kurz inne halten und etwas "veratmen" muss. Meine Hebamme kam letzte Woche Donnerstag (da hatte ich zum ersten Mal eine "richtige" Wehe) nochmal vorbei um zu schauen, ob da denn nun etwas passiert und stellte fest, dass der Muttermund bereits um 1-2 cm geöffnet ist und das Köpfchen mittlerweile fest im Becken sitzt. Gut für mich, denn so müsste ich bei einem Blasensprung nicht liegen bleiben und wir könnten uns einfach auf den Weg ins Geburtshaus machen.

Seit zwei Tagen habe ich eigentlich den ganzen Tag über immer wieder Wehen, bei denen der Bauch hart wird, etwas Druck nach unten entsteht, ich inne halten oder mich irgendwo fest halten muss und ein bisschen ins pusten komme. Eine Regelmäßigkeit ist dabei allerdings nicht zu erkennen und sie werden bislang auch nicht stärker. Wobei es, während ich hier am PC sitze und schreibe, zwischendurch tatsächlich etwas mehr zieht, als sonst. 

Irgendwie weiß ich dieses Mal nicht so recht, wo ich dran bin. Beim Kleinen kündigte sich die Geburt auch ähnlich an, aber es fühlt sich jetzt doch wieder anders an, als damals. Ich habe das Gefühl es könnte jederzeit los gehen und genauso gut noch ein, zwei Wochen dauern. Aber so ist das wohl und ich muss einfach abwarten, ab wann es sich ernst anfühlt. Verpassen werde ich die Geburt wohl kaum. 

Ehrlich gesagt kreisen gerade auch nicht wirklich viele Gedanken in meinem Kopf, sodass mir kaum etwas einfällt, das ich hier noch niederschreiben könnte. Der Tag der Geburt rückt näher, das spüre ich ganz deutlich und ich freue mich einfach nur darauf, dieses kleine Menschlein in mir kennen zu lernen und vor allem freue ich mich darauf, das Wunder der Geburt noch einmal erleben zu dürfen. Noch einmal zu spüren, was mein Körper im Stande ist zu leisten, ganz aus sich selbst heraus. Noch einmal dieses Würmchen zum ersten Mal sehen und fühlen zu dürfen und diesen unvergleichlichen Babyduft zu atmen. 

Ganz bald werden wir dich in unsere Arme schließen und es wird der schönste Tag unseres Lebens sein, so wie es auch bei deinen Geschwistern war. Wir freuen uns auf dich.

Dienstag, 2. Juni 2015

Nestbautrieb - Babybauch 38+1


Da isser immernoch, der Kugelbauch. Hab ich aber auch nicht anders erwartet. Nur weil man sich bereit für die Geburt fühlt, geht sie ja noch nicht gleich los. Vergangene Woche konnte ich aber kaum die Füße still halten und habe entweder geputzt, gewaschen oder eben umgeräumt. 

Wir haben das Babybett vom Dachboden geholt und es in unserem Schlafzimmer, also dem der Jungs und mir, aufgebaut. Dazu hab ich mit den Kindern das ganze Zimmer auf den Kopf gestellt und wir haben überlegt, wo wer am besten schläft, wie alle möglichst nah bei Mama liegen können und trotzdem genug Platz für jeden ist. Ich denke wir haben eine gute Lösung gefunden, auch wenn der Große jetzt in seinem Bett am Fußende der großen Matratze schlafen "muss". Er kann ja trotzdem jederzeit zu uns unter die Decke krabbeln (hat er auch bisher fast jede Nacht getan) oder eben spätestens am Morgen, wenn er wach wird. Es war ihm auch ganz wichtig, dass er dann morgens gleich mit dem Baby kuscheln kann. 

Ein Regal mit Kisten ist nach unten ins Wohnzimmer gewandert, wodurch eine neue Spielecke entstanden ist, die nun auch das Lego Duplo und Playmobil beherbergt. Damit ist so ziemlich alles an Spielzeug, bis auf einige Fahrzeuge und Bauklötze, auf der unteren Etage gelandet. Mir kann das nur recht sein, denn wir verbringen ohnehin eigentlich den ganzen Tag unten (sofern wir nicht draußen sind) und die Jungs können nun auf sämtliches Spielzeug zugreifen, ohne erst die Treppe rauf zu müssen. Das war auch Morgens schon sehr praktisch, denn so hat der Große unten noch eine ganze Weile alleine gespielt, nachdem der Papa sich zur Arbeit verabschiedet hatte und mich und den Kleinen noch schlafen lassen. 

Die Tasche ist nun endgültig fertig gepackt und das erste Outfit fürs Baby komplett. Winzig. Das ist wohl der Gedanke, wenn man das erste Mal im Leben, oder das erste Mal nach langer Zeit, Kleidung für Neugeborene in der Hand hält. Trotzdem das nun schon mein drittes Baby sein wird, haut mich die Winzigkeit dieser Klamöttchen jedes Mal wieder um. Da passt doch NIEMALS ein Baby rein! So klein waren meine Kinder nicht bei der Geburt... Aber man weiß ja - zumindest ab dem zweiten Kind - welche Kleidung die Babys mal getragen haben und was ungefähr wann gepasst hat. Trotzdem, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass unser Baby in diesen mini kleinen Newborn-Overall rein passen soll, auch wenn ich ihn zuckersüß finde. 

Der ist übrigens grau-blau gestreift mit roten Nähten und damit - tadaaa - Unisex. Hab ich erwähnt, dass ich dieser Geschlechter-Sache immernoch nicht so richtig trauen kann? Nach diesem Hin und Her bin ich einfach nach wie vor skeptisch, zumal man ja beim letzten großen Ultraschall im April vom Geschlecht so gar nichts mehr erkennen konnte. Ich glaube erst, dass wir eine Tochter haben, wenn ich sie live im Arm halte. 

Söhnchen Nummer Zwei kam übrigens "nächste Woche" bei 39+2 zur Welt, Söhnchen Nummer Eins bei 39+3. Wenn unser kleiner Bauchbewohner es seinen Geschwistern also gleich tun will, ist diese Schwangerschaft ungefähr in einer Woche zu Ende. Was ich davon halten soll weiß ich momentan noch nicht so recht. 

Vor allem freue ich mich auf die Geburt und bin total gespannt, wann und wie es dieses mal los geht und überhaupt wie die Geburt wird. Ich hoffe ich kann wieder im Wasser entbinden und überhaupt bin ich einfach nur neugierig auf dieses Wesen in meinem Bauch - wie wird es sich anfühlen, riechen, aussehen, klingen? Das ist alles so unglaublich und abstrakt und gleichzeitig macht jeder Tritt es so greifbar. Eben einfach eines der letzten großen Wunder unserer Zeit, für das man auch einfach keine Worte findet und auch gar nicht finden muss. Hach Baby-Maus, wir freuen uns auf dich! 

Mittwoch, 27. Mai 2015

Bereit - Babybauch 37+2


Hab ich nicht letzte Woche noch irgendwas davon gefaselt, dass ich mir das alles noch nicht vorstellen kann und noch nicht auf die Geburt eingestellt bin? Tja, irgendwie hat sich seitdem innerlich bei mir was getan, denn mittlerweile hab ich das Gefühl bewusst zu warten. Ich warte auf das erste richtige Ziehen im Bauch, auf regelmäßige Wehen. Ich warte darauf, dass sich das Köpfchen im Becken fest setzt und der Bauch sich so richtig senkt. Ich gehe immer wieder durch, wen ich in welcher Situation anrufen muss, falls sich tatsächlich richtige Wehen ankündigen. Ich überlege ständig wie die Jungs das wohl mitmachen werden - beim Großen mache ich mir gar keine Sorgen, der würde wenn es darauf ankommt überall bleiben und verstehen, was da gerade passiert. Beim Kleinen ist das schon etwas anderes, denn so wirklich erklären kann man ihm das im Vorfeld nicht. Aber ich hoffe, dass die Anwesenheit seines Bruders ihm genug Halt geben wird.

Vielleicht liegt die Veränderung meiner innerlichen Einstellung auch daran, dass ich gestern beim (besten) Friseur (der Welt) war und er mich wieder mit meinen Kurzhaarschnitt beglückt hat, mit dem ich mich jetzt so richtig bereit für die Geburt und das Wochenbett fühle, denn so werde ich mit jedem Post-Geburts-Foto glücklich sein, da bin ich ziemlich sicher. 

Es ist schon verrückt, was ein paar Haare mehr oder weniger ausmachen... seit Monaten ließ ich wachsen, weil ich dachte, dass es mal was anderes sein müsste und ich finde lange Haare bei anderen immer soooo schön. Seit Monaten schaute ich morgens in den Spiegel, fühlte mich unwohl und wusste nicht, was ich mit dem Zottelhaufen anfangen sollte. Vor ein paar Wochen hab ich beschlossen dem Elend ein Ende zu machen und mir die Haare wieder abschneiden zu lassen. Seit gestern muss ich grinsen, wenn ich in den Spiegel schaue. Ich bin endlich wieder ich.

Mittlerweile habe ich sogar die ganzen winzig kleinen Klamöttchen eingeräumt bzw. nach Größen sortiert. Die Tasche fürs Geburtshaus steht bereit und auch das erste Outfit inkl. Mini-Mützchen und Strümpfchen wartet in der Babyschale auf ihren Einsatz. Geputzt hab ich diese Woche ebenfalls (obwohl man schon nichts mehr davon sieht...) und eine Tonne Wäsche gewaschen - ach ne halt, das mach ich ja eh jede Woche, mööp. So oder so scheine ich mich wohl doch langsam auf Betriebstemperatur zu bringen und bin sehr gespannt, wann sich denn tatsächlich mal irgendwelche Anzeichen zeigen. 

Wenn dieses Baby es seinen Brüdern gleich tun will, wird es sich irgendwann übernächste Woche auf den Weg zu uns machen. Meine Jungs kamen beide vor Termin, der Große vier und der Kleine fünf Tage. Aber jedes Kind ist anders und diese Schwangerschaft ist ohnehin anders, als die der Jungs, von daher würde es mich auch nicht überraschen, wenn dieses Kind da so seinen eigenen Weg geht. So oder so können wir nur abwarten. Aber die Vorfreude wächst, stetig, Stück für Stück. 

Ein Baby. Wir werden bald wieder ein Baby haben. Unser drittes kleines Wunder. Das ist einfach der Wahnsinn. Glückseligkeit pur. Wir sind bereit, Mausi, wann immer du es bist.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Endspurt - Babybauch 36+2

Am Sonntag endet diese 37. Schwangerschaftswoche und damit bin ich ab Montag in der Rufbereitschaft fürs Geburtshaus. Ab Montag "darf" dieses Kind sich also offiziell auf den Weg machen, ohne als Frühgeburt zu gelten. Grundsätzlich bin ich noch immer entspannt und rechne nicht damit, dass die Geburt wirklich bald los gehen könnte, aber ich bin trotzdem froh und erleichtert, wenn diese Schwangerschaftswoche zuende ist.

Überhaupt ist die Vorstellung, dass wir ganz bald wieder ein Baby in unseren Armen halten werden gerade noch sehr weit weg. Eigentlich ist mit den Jungs gerade alles sehr gut eingespielt, die meiste Zeit über verstehen sich die zwei großartig, wir unternehmen bei dem tollen Wetter viel und der Alltag läuft so vor sich hin. Das ein Baby das alles bald auf den Kopf stellen wird, kann ich mir gerade wirklich noch nicht vorstellen. Aber es wird langsam ernst, ob ich will oder nicht.

Den Jungs erzähle ich dieser Tage vermehrt vom Baby und das es ja bald kommt und wo sie dann hin gehen werden bzw. wer sich um sie kümmert, während Mama und Papa das Baby zur Welt bringen. Dann haben wir diese Woche auch den Tripp Trapp fürs Baby bestellt und all diese Dinge machen es für die Kinder denke ich langsam etwas greifbarer.

Ich hoffe, dass auch ich mich bald auf die Geburt einstellen kann, wie gesagt ist das gerade noch ziemlich weit weg. Wehwehchen hätte ich genug, die mich eine rasche Geburt herbei sehnen ließen... allein die Krampfadern machen mir in den letzten Tagen doch arg zu schaffen. Die vorhandenen werden irgendwie immer schlimmer und es zieht in den Beinen. Zudem entdecke ich dauernd neue Stellen, wo die Adern deutlich hervor stehen und das in Bereichen, von denen ich mir niemals vorstellen konnte, dass man da auch Krampfadern haben könnte. Ähem. Wehe dir, Körper, du schaffst diese komischen Adern nicht beiseite, wenn mein Baby sein Nest verlassen hat! Notfalls muss man da wohl nochmal richtig in Behandlung, zumal ich ja außerhalb dieser Schwangerschaft noch nie was damit zu tun hatte. Aber ich staune immer wieder, wenn ich das Thema bei anderen Frauen anspreche, wie viele sich mit den lästigen Adern in der Schwangerschaft herum plagen. Komisch, dass man davon sonst nie was hört, aber vielleicht ist das eine Art Tabu-Thema. Nunja, kann ja nicht immer alles nur schön sein, bei einer so massiven körperlichen Veränderung.

Mit ein Grund warum ich denke, dass mir noch etwas Zeit mit Babybauch bleibt ist, dass ich noch überhaupt nicht diese starke Sehnsucht nach meinem Baby habe. Irgendwie glaube ich verändert man doch instinktiv seine Einstellung und wird ungeduldiger aufs Kind, wenn die Geburt wirklich unmittelbar bevor steht. Aber vielleicht will ich dieses Mal das Ende meiner letzten Schwangerschaft auch einfach nicht wahr haben und schiebe das Thema deswegen soweit weg, ich weiß es nicht.

Fest steht, dass du, liebes kleines Mäusschen, bald kein Frühchen mehr sein wirst und dich dann auf den Weg zu uns machen kann, wenn du soweit bist. Vielleicht gibst du deiner Mama vorher doch mal irgendwie ein Zeichen oder lässt den ein oder anderen Hormonspiegel sinken oder fallen, damit ich so ein kleines bisschen vorgewarnt bin. Das wäre sehr nett, Danke. So oder so wirst du bald bei uns sein und wir sind so unglaublich gespannt auf dich und darauf, wie du sein wirst und wie du unsere Familie vervollständigen wirst. Und noch gespannter sind wir darauf, ob du denn nun wirklich ein Mädchen bist oder doch ein dritter Rabaukenjunge. Namenstechnisch sind wir so oder so überfordert und noch völlig ratlos, aber frag mal deinen kleinen großen Bruder, es lebt sich Anfangs auch ganz gut ohne Namen und "Bebie" ist ja sowieso geschlechtsübergreifend.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Keine Panik - Babybauch 35+1


36. Woche. Wow.

Rechnerisch nur noch ungefähr fünf Wochen, bis unser Baby bei uns sein wird. Heute beim Abendessen haben wir festgestellt, dass wir noch rein gar nichts vorbereitet und eingekauft haben. Eine Tasche für die Klinik (falls wir jetzt los müssten) ist nicht gepackt, ebensowenig für die geplante Geburt im Geburtshaus. Wenigstens die Babyschale liegt Griffbereit im Nebenraum, also könnten wir unser nacktes Kind zumindest im Auto nach Hause befördern.

Vielleicht liegt es daran, dass die Rufbereitschaft für das Geburtshaus erst in zwei Wochen los geht und ich auch erst nächste Woche den Termin für das Vorgespräch habe. Vorher dürfte ich also gar nicht im Geburtshaus entbinden und in meiner Vorstellung ist das irgendwie keine Option. Bisschen naiv vielleicht, aber ich bin einfach noch nicht auf baldige Geburt eingestellt, also bleibt das Baby auch wo es ist, Punkt. :)

Sowieso ist es gerade noch völlig unvorstellbar, dass wir in wenigen Wochen wieder einen Säugling in unserer Mitte haben werden. Dass ich Nachts (sehr wahrscheinlich) nicht mehr durchschlafen werde. Dass ich wieder gefühlt ununterbrochen Stillen werde. Dass mein Essen kalt wird, weil das Baby GENAU DANN auch trinken möchte und mir in exakt dem Moment jeglicher Appetit vergeht, in dem das Baby anfängt zu saugen. Dass ich ständig auf einem Arm ein Baby balancieren werde, während ich ein Buch vorlese / Nasen putze / eine Sprudelflasche öffne / Gesellschaftsspiele spiele / Himbeeren wasche / eine Schlange male / Tränen trockne / Legoautos zusammen stecke / die Schaukel antreibe / ein Leberwurstbrot schmiere. Liste bitte beliebig fortsetzen. Dass drei Kinder startklar sein müssen, wenn man irgendwo hin fährt. 

Die Sache mit der Drei-Kind-Panik hat allerdings auch völlig nachgelassen. Außer, dass ich mich bei manchem immernoch frage, wie das organisatorisch laufen wird, habe ich keinerlei Zweifel mehr daran, dass das mit drei Kleinen super laufen wird. Es wird streckenweise ganz sicher unglaublich anstrengend sein, aber es wird großartig. Und wie sehr sich die Jungs auf das Baby freuen, hach! Wenn der Große meinen Bauch umarmt und küsst und immer wieder sagt, dass er das Baby kuschelt und dass er sich freut, wenn er immer mit dem Baby kuscheln kann, bekomme ich diesen glasigen, verklärten Mutti-Blick und schmelze dahin. Ich bin sicher mir fliegen auch kleine Herzchen aus den Ohren... hach, hach. 

Heute haben wir übrigens doch was gekauft - winzig kleine, erbarmungswürdig niedliche Windeln. Eeeeks. Sogar die Jungs waren total verzückt und auch mein Mann bekam diesen ganz weichen Blick und grinste dieses Grinsen mit einer Mischung aus Rührung und Stolz. Schon wieder hach! 

Ich versuche nun die letzten Wochen mit Kugel vollends zu genießen. Insbesondere seit das Wetter so großartig ist, fühle ich mich noch wohler in meiner Haut. Zum einen, weil mir die Sonne ganz automatisch gute Laune und ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Zum anderen, weil ich nun endlich diese schrecklich nervigen Schwangerschaftshosen (ich hasse sie...) los bin und meine Sommerkleider, -röcke und -hosen tragen kann, die mir fernab von riesigen Bauchbündchen passen ohne mich einzuengen. Riesiges Wohlfühl-Hach. 

Noch fünf Wochen Tritte im Bauch, fünf Wochen grinsend den Bauch streicheln, fünf Wochen das Wunder der Schwangerschaft erleben. Und danach für immer das Wunder des Lebens. Hach.

Freitag, 8. Mai 2015

Fügungen - Babybauch 34+3



Erst vor kurzem habe ich von den großen Veränderungen berichtet, die uns demnächst bevorstehen - neues Baby, Hausverkauf, Finanzierung rückabwickeln, Mietwohnung finden, Umzug, neuer Job, neuer Lebensmittelpunkt. Projekt Heimat. 

Manchmal fügen sich die Dinge scheinbar wie von selbst, denn seit zwei Tagen ist unser Haus offiziell verkauft. Innerhalb von nur drei Tagen hatten die Interessenten das Haus besichtigt und zugesagt und der Notartermin liegt nun auch hinter uns, sodass es da auch erstmal nichts mehr zu rütteln gibt. Es ist schon Wahnsinn, wie schnell das plötzlich ging und was wir uns da im Vorfeld manchmal für Sorgen gemacht haben.

Die Sache mit dem Umzug nimmt auch immer mehr Formen an. Wir müssen das ganze ja mit einem Umzugsunternehmen angehen und da trudeln langsam die Vergleichsangebote ein, sodass wir hier auch kleine Schritt weiter kommen.

Was die Unterkunft in meiner Heimat angeht, hat sich heute auch etwas scheinbar von alleine gefügt. Bekannte von mir haben mich angesprochen, weil sie ein Haus vermieten und dachte das wäre was für uns. Wir waren es heute anschauen und einiger Kompromisse, die wir machen müssen (das Haus ist etwas älter und einfach nicht so schick, wie man es sich vielleicht wünscht), werden wir wohl überein kommen. Wir wohnen dann direkt im Nachbardorf meines Heimatortes und damit nur wenige Minuten von Oma, dem neuen Kindergarten und der zukünftigen Baustelle entfernt. Wir zahlen keine Kaution und keine Maklercourtage, können unsere drei Katzen mitnehmen und auch die Kinder können draußen im Garten spielen oder eben - wie jetzt auch - auf der Straße herum flitzen. 

Gerade läuft das Projekt Heimat wirklich positiv und das fast von allein. Ich bin gespannt wie sich die anderen Unwägbarkeiten noch fügen werden, aber wie es scheint, soll es einfach klappen. 
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